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Neuer PRIKRAF-Jahresbericht 2014: Immer mehr PatientInnen in den Privatkrankenanstalten


4. November 2015

Jedes Jahr evaluiert der Tätigkeitsbericht des Privatkrankenanstalten-Finanzierungsfonds (PRIKRAF) die Qualitätsarbeit in den Kliniken. Vor wenigen Tagen ist die Bilanz für das Jahr 2014 erschienen. Demzufolge vertrauen immer mehr Menschen auf die Qualitätsarbeit der österreichischen Privatkrankenhäuser: Insgesamt wurden letztes Jahr 96.826 Aufenthalte verzeichnet, was einem Anstieg von 2,2 % entspricht. Die Mehrheit der Patienten ist weiblich (60,8 %), das Durchschnittsalter liegt bei knapp 61 Jahren.

Darüber hinaus sind folgende drei Entwicklungen zu beobachten:

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sinkt stetig: Lag diese 2011 noch bei 4,8 Tagen, konnten die PatientInnen das Privatspital im vergangenen Jahr im Schnitt bereits nach 4,37 Tagen wieder verlassen.
Besonders hohe Zuwächse gibt es bei den ambulanten Tagesaufenthalten: Im Vergleich zum Vorjahr kam es in diesem Bereich zu einer Steigerung um 22,3 %.
Zu den Haupt-Diagnosegruppen zählen „Bewegungsapparat“, „Schädel, Gehirn, Nervensystem“, „Augen, Orbita“ und „Entbindung“. Auf diese vier Gruppen entfallen mehr als die Hälfte aller Aufenthalte (50,8 %)

„Die immer kürzere Aufenthaltsdauer und die vermehrten tagesklinischen Aufenthalte lassen sich auf verschiedene Gründe zurückführen: Zum einen zeigen sie den medizinischen Fortschritt, andererseits liegt diese Entwicklung auch in der exzellenten Zusammenarbeit zwischen den Privatkrankenanstalten und den Rehabilitations-Kliniken begründet. Diese ermöglicht den PatientInnen, dass sie bereits nach kurzer Zeit mit der Rehabilitation starten können. Das ist ein entscheidender Punkt für den optimalen Genesungsprozess“, erklärt Thomas Kreuz, Finanzreferent des Verbands der Privatkrankenanstalten Österreichs.

Transparent dargestellte Qualität

Um PatientInnen und der Öffentlichkeit transparente Daten zur Verfügung stellen zu können, evaluiert der PRIKRAF auch die Qualitätsarbeit in den Privatkrankenanstalten. Dabei wird nicht nur die Einhaltung der gesetzlich vorgegebenen Strukturkriterien, wie sie im Österreichischen Strukturplan Gesundheit (ÖSG) festgehalten sind, kontrolliert. Zusätzlich erfolgt mit A-IQI (Austrian Inpatient Quality Indicators) jährlich die Messung der Behandlungsqualität anhand festgelegter Indikatoren aus Ergebnis-Routinedaten für verschiedene Krankheitsbilder, um Behandlungserfolge oder mögliche Behandlungsfehler sichtbar zu machen. Auf diese Weise wird die Qualität der einzelnen Kliniken transparent und verständlich dargestellt. Die Privatkrankenanstalten konnten dabei immer sehr gute Ergebnisse vorweisen.

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Wichtige Information

Bei Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion mit Symptomen wie

Fieber, Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit 
und in den 14 Tagen vor Auftreten der Symptome 

  • engem Kontakt mit einer (wahrscheinlich) erkrankten Person

oder

  • Aufenthalt in einer betroffenen Region (z.B. China, Italien)

gehen Sie nicht in ein Spital oder eine Arztpraxis, sondern bleiben Sie zuhause.

Rufen Sie die Gesundheitshotline 1450 an, um das weitere Vorgehen abzustimmen.