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Einigung mit Gewerkschaft vida für 2 Jahre: 3,6% mehr Gehalt 2022 und Reduzierung der Arbeitszeit ab 2023 für Beschäftigte in österreichischen Privatkliniken


5. Januar 2022

Die Kollektivvertrags-Verhandlungen für die Beschäftigten in Krankenanstalten mit privater Trägerschaft mit der Gewerkschaft vida endeten in der fünften Runde mit einem positiven Abschluss für die Jahre 2022 und 2023.   

Mag. Stefan Günther, Verhandlungsleiter und Generalsekretär des Verbandes, zeigt sich zufrieden mit der Einigung: „Mit einer Erhöhung von 3,6% und der erstmaligen Reduzierung der Arbeitszeit auf 39 Stunden konnten wir für die Arbeitnehmer*innen über die nächsten zwei Jahren ein besonders attraktives Paket schnüren. Damit möchten wir auch unsere Wertschätzung für die außerordentlichen Leistungen, die besonders während der Pandemie eine große Herausforderung waren, zum Ausdruck bringen.“

Für 2022 wurde eine kollektivvertragliche Gehaltserhöhung von 3,6% für das Gesundheitspersonal inkl. Ärzte beschlossen, zusätzlich wurde die GSI Zulage (Gefahren-, Strahlen-, Infektions-, Geriatrie- oder Zytostatikazulage) des Pflegepersonales auf € 150,- deutlich erhöht und die Zulagen der Fachärzt*innen und Allgemeinmediziner*innen auf € 550,- angehoben. Der Kollektivvertrag tritt mit 1. Jänner 2022 in Kraft.

Die Reduzierung der Normalarbeitszeit von 40 auf 39 Wochenstunden wird ab 2023 wirksam, der Kollektivvertrag tritt mit 1. Jänner 2023 in Kraft.


 

Wichtige Information

Bei Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion mit Symptomen wie

Fieber, Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit 
und in den 14 Tagen vor Auftreten der Symptome 

  • engem Kontakt mit einer (wahrscheinlich) erkrankten Person

oder

  • Aufenthalt in einer betroffenen Region (z.B. China, Italien)

gehen Sie nicht in ein Spital oder eine Arztpraxis, sondern bleiben Sie zuhause.

Rufen Sie die Gesundheitshotline 1450 an, um das weitere Vorgehen abzustimmen.