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2,5% mehr Gehalt für Beschäftigte österreichischer Privatkliniken


8. Oktober 2020

Über eine Corona-Prämie von bis zu €500 und die Anhebung aller kollektivvertraglichen Gehälter und Bestandsteile um 2,5% können sich die Mitarbeiter*innen der Mitgliedsbetriebe des Verbands der Privatkrankenanstalten Österreichs freuen. Trotz Corona-Krise und dem damit einhergehenden Leerstand in vielen privaten Gesundheitseinrichtungen ist die Einigung mit der Gewerkschaft vida gelungen. Mag. Stefan Günther, Verhandlungsführer und Generalsekretär des Verbandes zeigt sich erfreut über den fairen Abschluss: „Der Spagat zwischen der wohlverdienten Entlohnung unserer Mitarbeiter*innen einerseits und dem wirtschaftlichen Überleben möglichst all unserer Mitgliedsbetriebe ist uns gelungen!“

Neben einer Erhöhung der kollektivvertraglichen Gehälter aller Berufsgruppen um 2,5% hat sich das Verhandlungsteam des Verbandes der Privatkrankenanstalten Österreichs mit der Gewerkschaft vida auf die Ausschüttung einer Covid-Prämie bis zu €500 für eine medizinische Vollzeitkraft geeinigt. Damit erhält das besonders geforderte Pflegepersonal und die Ärzt*innenschaft den von der Vida geforderten Höchstsatz. „Unsere Mitarbeiter*innen leisten tagtäglich Außerordentliches. Die Wertschätzung dafür soll auch monetär zum Ausdruck kommen“, erklärt Günther. Der KV wird ab dem 01.10.2020 in Kraft treten und zumindest bis zum 30.11.2021 gelten. Schon im Jänner 2021 starten zwei Arbeitsgruppen, die sich mit den Themen „Alternsgerechtes Arbeiten“ und „Realitätsanpassung der Schemata“ auseinandersetzen – zwei Schwerpunkte, denen sich die den Privatkrankenanstalten und die Gewerkschaft in Zukunft besonders widmen möchten.

Verhandlungsführer Mag. Stefan Günther Copyright: AKOS BURG
Verhandlungsführer Mag. Stefan Günther Copyright: AKOS BURG

 

Wichtige Information

Bei Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion mit Symptomen wie

Fieber, Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit 
und in den 14 Tagen vor Auftreten der Symptome 

  • engem Kontakt mit einer (wahrscheinlich) erkrankten Person

oder

  • Aufenthalt in einer betroffenen Region (z.B. China, Italien)

gehen Sie nicht in ein Spital oder eine Arztpraxis, sondern bleiben Sie zuhause.

Rufen Sie die Gesundheitshotline 1450 an, um das weitere Vorgehen abzustimmen.