Neuigkeiten

Weltgesundheitstag 2016 am 07.04. zum Thema Diabetes Privatkrankenanstalten als Pioniere patientenzentrierter Versorgung


7. April 2016

Der Weltgesundheitstag 2016 steht ganz im Zeichen von Diabetes. Die rapide Zunahme dieser und anderer chronische Krankheiten stellt nicht nur eine Belastung für die Erkrankten dar, sie stellt auch neue Anforderungen an das Gesundheitssystem. Prim. Dr. Josef Macher, Präsident des Verbands der Privatkrankenanstalten Österreichs, sieht die österreichischen Privatkliniken als Pioniere patientenzentrierter Versorgung, die den neuen Herausforderungen gerecht werden kann.

Weltweit sind über 250 Millionen Menschen von Diabetes Mellitus betroffen. Waren früher Infektionskrankheiten die häufigste Todesursache, sind nun chronische, d.h. nicht übertragbare Erkrankungen, an deren Stelle getreten. Das hat zur Folge, dass die Behandlung von chronisch kranken PatientInnen auch in Österreich massiv ausgebaut werden muss. Zu diesem Ergebnis kommt auch die OECD in ihrem zweijährlich herausgegebenen Bericht „Gesundheit auf einen Blick“: Die kontinuierliche medizinische Versorgung der Erkrankten erfordert vor allem die Schaffung neuer struktureller Bedingungen. Für das öffentliche Gesundheitssystem stellt dies eine große Herausforderung dar. Als Vorreiter gelten hier die Privatkrankenanstalten: „Wir haben nicht nur die technologische und fachliche Expertise, vor allem die strukturellen Rahmenbedingungen, über die wir verfügen, dienen der optimalen Patientenversorgung auch und gerade über einen langen Zeitraum.“, so Prim. Dr. Josef Macher.

Der Wahlarzt als Knotenpunkt und Vertrauter
In der privaten Medizin gilt das Wahlarzt-Prinzip. Dieser Wahl- oder auch Vertrauensarzt stellt für die PatientInnen nicht nur einen kompetenten Berater dar, er ist auch Knotenpunkt für die Verbindung zu allen Leistungen, die von Diagnostik bis hin zu ambulanten oder stationären Therapien notwendig sind. „Die Versorgungsstruktur ist in der privaten Medizin seit jeher eine andere. Während der Patient sonst von einer Stelle zur anderen wandert, bieten wir eine Zentralisierung. In der Mitte steht der Patient mit seinem Vertrauensarzt. Dieser steht ihm bei allen Schritten zur Seite“, erklärt Macher.
Die Vorteile bei der Behandlung chronischer Erkrankungen liegen auf der Hand: Da eine dauerhafte medizinische Versorgung über Jahre hinweg erforderlich ist, können die PatientInnen nicht nur von der fachlichen Kompetenz und kollegialen Vernetzung ihres Wahlarztes profitieren, sondern insbesondere von der Vertrauensbasis, die sie durch alle Stationen der Therapie begleitet.

Die Arzt-Patienten-Kommunikation als Schlüssel
Das evidenzbasierte Modell von Patient Centered Care rückt gerade die Beziehung zwischen Arzt und Patient in den Fokus. Die Arzt-Patienten-Kommunikation ist Grundlage und Ausgangsbasis für eine exakte Diagnosestellung und die Therapietreue des Patienten. Der Erfolg der Behandlung ist umso wahrscheinlicher, je gelungener die Kommunikation
Verband der Privatkrankenanstalten Österreichs
zwischen beiden Seiten stattfindet. Dabei spielen vor allem Aspekte wie eingehende fachliche Aufklärung, empathische Beratung, die Stärkung der Autonomie des Patienten und die Zeit, die sich der Arzt nimmt, eine Rolle.
„Gerade bei chronischen Erkrankungen sprechen wir nicht von einer Genesung im herkömmlichen Sinne. Doch der Verlauf der Erkrankung und die Lebensqualität der Betroffenen können durch patientenzentrierte Versorgung nachweislich immens gesteigert werden.“, betont der Präsident des Verbands der Privatkrankenanstalten. Folglich richtet der Weltgesundheitstag 2016 mit dem Thema Diabetes das Augenmerk nicht nur auf die Problematik der chronischen Erkrankung, sondern mehr noch auf die positiven Perspektiven, die sich aus dieser Herausforderung für das Gesundheitssystem ergeben.


 

Wichtige Information

Bei Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion mit Symptomen wie

Fieber, Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit 
und in den 14 Tagen vor Auftreten der Symptome 

  • engem Kontakt mit einer (wahrscheinlich) erkrankten Person

oder

  • Aufenthalt in einer betroffenen Region (z.B. China, Italien)

gehen Sie nicht in ein Spital oder eine Arztpraxis, sondern bleiben Sie zuhause.

Rufen Sie die Gesundheitshotline 1450 an, um das weitere Vorgehen abzustimmen.