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Verband der Privatkrankenanstalten appelliert, Reha-Aufenthalte anzutreten: „Keine Reha – großes Risiko irreversibler Folgen!“


12. November 2020

Trotz der steigenden Infektionszahlen sollen Patient*innen notwendige Reha-Aufenthalte wahrnehmen, appelliert der Verband der Privatkrankenanstalten. „Wenn Betroffene aus Angst vor einer Infektion ihren Rehabilitationsaufenthalt verschieben, kann das für sie langfristige Folgen haben“, betont Mag. Stefan Günther, Generalsekretär des Verbandes der Privatkrankenanstalten Österreichs.

Viele Patient*innen sind aufgrund von Corona verunsichert, was ihren Reha-Aufenthalt betrifft. Oft wird aus Angst vor einer Covid-19-Ansteckung entschieden, geplante Aufenthalte zu verschieben oder gar ausfallen zu lassen. Hiervon rät Günther dringend ab: „Durch die Einhaltung strengster Hygienemaßnahmen wird die Ansteckungsgefahr deutlich minimiert. Möglicherweise ist sie in der Reha-Klinik sogar niedriger als im privaten Umfeld, wo ja nachweislich ein Großteil aller Infektionen stattfindet.“

Ausbleiben von Rehabilitationsmaßnahmen mit Risiken verbunden

In den Rehabilitationskliniken hat der Schutz von Patient*innen und Mitarbeiter*innen höchste Priorität: Strengstes Hygienemanagement, Abstandsregelungen und regelmäßige Kontrolltestungen stehen hier seit Monaten auf der Tagesordnung. Die Reha wurde pandemiefest gemacht. Denn für die Patient*innen ist ein Ausbleiben von Rehabilitationsmaßnahmen mit Risiken verbunden. „Rehabilitationsbehandlungen sind medizinisch notwendig, um den Gesundheitszustand zu verbessern bzw. zumindest zu stabilisieren. Wenn sich bestehende Krankheitsbilder verschlechtern oder gar chronifizieren kann dies irreversible Folgen für die Patient*innen haben“, warnt Günther. „Ich appelliere an alle Patient*innen, denen eine Rehabilitation empfohlen und genehmigt wurde, diese unbedingt wahrzunehmen!“

Verhandlungsführer Mag. Stefan Günther Copyright: AKOS BURG

 

Wichtige Information

Bei Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion mit Symptomen wie

Fieber, Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit 
und in den 14 Tagen vor Auftreten der Symptome 

  • engem Kontakt mit einer (wahrscheinlich) erkrankten Person

oder

  • Aufenthalt in einer betroffenen Region (z.B. China, Italien)

gehen Sie nicht in ein Spital oder eine Arztpraxis, sondern bleiben Sie zuhause.

Rufen Sie die Gesundheitshotline 1450 an, um das weitere Vorgehen abzustimmen.