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Sanatorium Kettenbrücke: Room of Horror am Patientensicherheitstag 2019


19. September 2019

Umfassendes Training für MitarbeiterInnen am weltweiten Tag der Patientensicherheit

Was klingt, als wäre ein Filmteam für einen Horrorfilm zu Besuch, ist eine wichtige Gelegenheit für die MitarbeiterInnen am Sanatorium Kettenbrücke, um ihre Sensibilität für das Thema Patientensicherheit zu trainieren. Im sogenannten „Room of Horrors“ wurden am Tag der Patientensicherheit am 17. September in einem Patientenzimmer mit einer Puppe als Patienten 20 „Fehler“ eingebaut. Diese reichten von falschem Patientenarmband, über fehlerhaft gelegte Infusionszugänge am Arm, bis zu Gefahren wie Nusskuchen für einen Allergiker oder keine Krücken im Zimmer für einen Patienten mit frisch operiertem Knie.

Rund 150 TeilnehmerInnen

Den ganzen Vormittag haben rund 150 MitarbeiterInnen am Sanatorium Kettenbrücke die Chance zur Teilnahme an diesem wichtigen Sicherheitstraining genutzt. Das Besondere daran ist, dass anhand einer möglichst realitätsnahen Situation geübt wird. Diese Art von Trainingskonzept hat sich international im medizinischen Bereich bestens bewährt und wurde daher auch an der Innsbrucker Privatklinik eingeführt. Patientensicherheitsbeauftragter Benjamin Waldner hat diese Schulung zusammen mit Jasmin Peimpolt aus dem Qualitätsmanagement und Daniel Schreiner aus der Anästhesie geplant und umgesetzt.

Sensibilisierung für Gefahren und Teamarbeit

Mit der Aktion wurden drei wesentliche Ziele verfolgt. Zum einen geht es um die Sensibilisierung für die Gefahr von Fehlern in der täglichen Arbeit am Patienten. Andererseits wird kritisches Denken und Hinterfragen von Standardsituationen gefördert. Ergänzend unterstützt die Fehlersuche im interdisziplinären Team die Zusammenarbeit durch gemeinsames Lösen von Problemen und Lernen voneinander. Jeweils zehn Minuten hatten die Teams Zeit, um die Fehler zu finden. Alle TeilnehmerInnen waren erfolgreich und konnten zufrieden wieder an die Arbeit gehen.