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Privatklinik Confraternität: Neues MRT – auch für Menschen mit Herzschrittmacher


5. März 2020

Ein Kernspintomograf mit 1,5 Tesla erweitert ab sofort die diagnostischen Möglichkeiten in der Privatklinik Confraternität. Somit steht im neuen MRT-Institut ein breites Spektrum der mittels Magnetresonanz-Tomografie (MRT) erzeugten Bildgebung zur Verfügung. Durch die Kooperation mit dem Internisten und Kardiologen Johannes Kastner ist dieses diagnostische Verfahren auch für Menschen mit sogenannten Herzimplantaten möglich.

Eine MRT-Untersuchung ist bei vielen medizinischen Fragestellungen unverzichtbar. Diese diagnostische Bildgebung steht allen Patienten – derzeit noch ohne direkte Verrechnungsmöglichkeit mit der Österreichischen Gesundheitskasse – im neuen MRT-Institut der Confraternität zur Verfügung. Auch Menschen mit Herzschrittmacher, die ein MRT benötigen, sind hier an der richtigen Adresse. Sie erhalten kardiologische Zusatzbetreuung von Prof. Dr. Johannes Kastner, der die technischen Voraussetzungen des Herzschrittmachers oder Defibrillators prüft und vor und nach der MRT-Untersuchung eine entsprechende Programmierung vornimmt. Er ist auch während der MRT-Untersuchung, die der Radiologe durchführt, dabei und überwacht die Herztätigkeit der Patienten.

Vor einer geplanten MRT-Untersuchung mit Herzschrittmacher oder Defibrillator benötigen wir den sogenannten Gerätepass, den jeder Patient bei sich haben sollte“, informiert Prof. Dr. Johannes Kastner, der diese individuelle Betreuung anbietet und gemeinsam mit dem Team der Confraternität für einen sicheren Untersuchungsablauf der MRT sorgt.

Kurze Untersuchung – hohe Bildqualität

Nicht nur Patienten, die sich in einer MRT-Röhre aufgrund der Enge unwohl fühlen, werden die Geschwindigkeit, mit der dieses neue MRT-Gerät arbeitet, schätzen: Ein Standard-Scan in hoher Bildqualität ist in ca. 15 Minuten fertig. Damit ist auch das bekannte und oft als störend empfundene Klopfgeräusch – verursacht vom rotierenden Magneten – deutlich kürzer. Ein weiterer Vorteil des neuen MRT-Geräts: Nicht alle Untersuchungen müssen mit dem Kopf in der Röhre stattfinden. Das macht eine technische Vorrichtung z.B. bei speziellen Fuß-, Knie-, Bein- oder Becken-Scans möglich.

Integrierte Navigation – rascher Befund

Das neue MRT-Gerät arbeitet mit einem integrierten Navigationssystem, wodurch sich der jeweilige Anwender während der Untersuchung ganz dem Patienten im MRT widmen kann. Die neue Diagnostik steht ambulanten sowie stationären Patienten und den Ärzten der Confraternität und des angeschlossenen Ordinationszentrums zur Verfügung. Von der raschen Befundung profitieren sowohl Ärzte als auch Patienten.

Vor und nach einer MRT-Untersuchung programmiert Prof. Dr. Kastner die Herzschrittmacher der Patientinnen und Patienten. Fotocredit: PremiQaMed Group

 

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