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PremiQaMed Privatkliniken und Stadt Wien operieren gemeinsam schneller


20. April 2020

 Angesichts der weiter anhaltenden großen Herausforderung durch COVID-19 werden die Spitäler des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV) und die Wiener Kliniken der PremiQaMed Group ab sofort in der intramuralen Versorgung von Patienten zusammenarbeiten. Damit tragen die Privatkliniken dazu bei, die medizinische Versorgung gemeinsam mit der Stadt Wien zu sichern, betont Julian Hadschieff, Vorstandsvorsitzender der PemiQaMed Group: „Das Gesundheitssystem leistungsfähig für den Kampf gegen die Corona-Pandemie zu halten, muss weiterhin höchste Priorität haben. Doch dürfen wir darüber nicht vergessen, dass es auch Patienten mit anderen akuten Beschwerden gibt, die versorgt werden müssen. Wir sind Teil der Gesundheitsversorgung der Wiener Bevölkerung – dieser Verantwortung stellen wir uns auch in dieser herausfordernden Zeit und leisten mit unserer Kooperation einen wichtigen Beitrag.“

Die PremiQaMed Group stellt ab sofort Kapazitäten zur Entlastung der KAV-Spitäler bereit. Die Privatkliniken Döbling, Confraternität und Goldenes Kreuz werden dringend notwendige Operationen aus den Spitälern des KAV übernehmen.

„Derzeit bündelt der KAV alle Kräfte zur Bewältigung der Corona-Krise. Das soll aber nicht auf Dauer zu Lasten des gesamten Gesundheitssystem von statten gehen“, betont der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker, „deshalb gibt es künftig die Möglichkeit, Patienten von den städtischen Spitälern zur Behandlung an Privatspitäler zu überweisen.“

Kooperation ermöglicht rascheren OP-Termin für notwendige Operationen

Die Privatkliniken Döbling, Confraternität und Goldenes Kreuz haben bereits sämtliche Vorkehrungen getroffen, um aus den KAV-Spitälern zu übernehmen, informiert Werner Fischl, Geschäftsführer der PremiQaMed Privatkliniken: „Wir werden Patienten aus den KAV-Spitälern behandeln, die nicht mit COVID-19 infiziert sind, und die einer dringend notwendigen Operation bedürfen. Damit setzen wir gemeinsam den wichtigen Schritt, um die KAV-Spitäler zu entlasten und die aufgrund der Corona-bedingten Kapazitätsengpässe zunehmenden Wartezeiten für Schmerzpatienten zu verkürzen. Die Patienten werden in der allgemeinen Gebührenklasse behandelt, sie brauchen also keine Krankenzusatzversicherung.“

„Wir freuen uns, in dieser schwierigen Zeit mitzuhelfen, die medizinische Versorgung der Wienerinnen und Wiener zu erweitern“, betont Hadschieff. „Unser ganz besonderer Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in unseren Kliniken engagiert im Einsatz sind!“


 

Wichtige Information

Bei Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion mit Symptomen wie

Fieber, Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit 
und in den 14 Tagen vor Auftreten der Symptome 

  • engem Kontakt mit einer (wahrscheinlich) erkrankten Person

oder

  • Aufenthalt in einer betroffenen Region (z.B. China, Italien)

gehen Sie nicht in ein Spital oder eine Arztpraxis, sondern bleiben Sie zuhause.

Rufen Sie die Gesundheitshotline 1450 an, um das weitere Vorgehen abzustimmen.