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Meilenstein: Augenzentrum Hochrum nimmt erste OCT-Angiographie in Betrieb


29. Februar 2016

„Die Methode revolutioniert eine unserer wichtigsten Untersuchungen“, betonen die Tiroler Augenchirurgen Gerhard Kieselbach und Bernhard Kremser. Nach der offiziellen Zulassung der OCT-Angiographie im Dezember 2015 gehört die Privatklinik Hochrum zu den ersten, die das Gerät von Zeiss bereits im klinischen Betrieb nutzen. Durch das neue Verfahren wird dem Patienten eine genaueste Diagnose ermöglicht – und eine aufwändige Untersuchung erspart.

„Die Beurteilung, ob Gefäße undicht, auf Grund von Verschlüssen abgestorben oder krankhafte Neubildungen sind, ist die entscheidende Diagnose für die häufigsten Blindheit verursachenden Krankheiten wie feuchte oder trockene Makuladendegeneration oder diabetische Retinopathie.“, so Univ.-Prof. Dr. Kieselbach und Dr. Kremser.

Die technologische Innovation von Zeiss erlaubt durch nicht wahrnehmbare, verschiedene Laser-Impulse eine vollständige, dreidimensionale Darstellung der Gefäßstruktur der Netzhaut. Sie erfolgt durch Interferenzen der Reflexionen aus dem Augeninneren (Optical Coherence Tomographie) und dauert lediglich eine Sekunde. Durch die neue Technologie kann jedoch nicht nur die Diagnose exakt gestellt werden, auch die Lokalisation von z.B. Gefäßveränderungen ist durch die OCT sofort möglich.

Bislang ist die Privatklinik Hochrum der einzige Betrieb in Österreich, der die OCT-Angiographie einsetzt. Eine zukunftsweisende Investition, die Augenlicht retten kann: „Viele Erkrankungen der Netzhaut können heute gut behandelt und in den meisten Fällen gestoppt oder wesentlich verzögert werden. Jedoch ist die Früherkennung bedeutend für den Behandlungserfolg.“ Dafür bietet die neue Technologie die besten Voraussetzungen.


 

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