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Haus der Barmherzigkeit: Zertifikat als familienfreundlicher Arbeitgeber erhalten


6. Februar 2019

Eine ausgeglichene Balance zwischen Berufs- und Privatleben rangiert bei einem Großteil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf der Prioritätenliste ganz oben. Auch im Haus der Barmherzigkeit, das schwer pflegebedürftigen Menschen und chronisch Kranken Langzeitbetreuung bietet, steht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Vordergrund. „Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten in der Altenpflege und in der Betreuung von Menschen mit Behinderung. Das ist kein Job wie jeder andere. Unsere Verantwortung als Unternehmen ist es, die optimalen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit diese herausfordernde und anspruchsvolle Tätigkeit jeden Tag aufs Neue gut erfüllt werden kann“, erläutert Sabine Zech, verantwortlich für die Personalentwicklung des Hauses. Die Möglichkeit zur Integration und Vereinbarkeit der unterschiedlichen Lebensbereiche sei dafür ein wichtiger Baustein.

Ausgezeichnetes Engagement.

Ein Engagement, das nun offiziell geehrt wurde: Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß überreichte Institutsdirektor Christoph Gisinger und Sabine Zech das Zertifikat, das das Haus der Barmherzigkeit ab sofort auch ganz formell zum familienfreundlichen Arbeitgeber macht. Mit der Verleihung des Grundzertifikats erhält das Unternehmen das staatliche Gütezeichen berufundfamilie sowie die Nutzungsrechte für das europaweit geschützte Gütezeichen workandfamily.

Zahlreiche Angebote.

Seit vielen Jahren setzt die gemeinnützige Einrichtung auf eine familien- und frauenfreundliche Unternehmenskultur. Zu den Angeboten zählen etwa flexible Arbeitszeitmodelle wie Gleitzeit, Teilzeitmodelle oder Altersteilzeit und flexible Arbeitsortmodelle wie Telearbeit oder mobiles Arbeiten. Ebenfalls wird eine familien- und frauenfreundlichen Personalpolitik unterstützt – beispielsweise mit der Anrechnung der Erziehungszeiten auf die Betriebszugehörigkeit, unbezahltem Urlaub aus familiären Gründen, vorrangiger Berücksichtigung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Betreuungspflichten bei der Urlaubsplanung und Aufgabenzuteilung oder der Möglichkeit einer Bildungskarenz. Betriebskindergärten, Betriebsessen, Sport-, Freizeit- und Gesundheitsangebote stehen Arbeitnehmern im Unternehmen genauso zur Verfügung wie ein breites Unterhaltungsprogramm.

„Wir feiern auch gerne gemeinsam! Zu Weihnachten etwas ruhiger – bei unserem Sommerfest etwas ausgelassener. Wir laden zum Sommerfest auch die Familien unserer KollegInnen ein, um gut zu essen, zu tanzen und zu plaudern“, so Zech. Alle gesetzten Maßnahmen gingen über den klassischen Familienbegriff hinaus uns sollen alle Kolleginnen und Kollegen in den unterschiedlichen Lebensphasen unterstützen. „Weil das Leben zu verschiedenen Zeitpunkten auch verschiedene Anforderungen stellt.“