Moderne Augenchirurgie in der Klinik Diakonissen Linz
Der Graue Star zählt zu den häufigsten Augenerkrankungen im Alter. Meist sind Menschen ab 60 Jahren betroffen, erste Veränderungen der Linse beginnen jedoch oft schon früher. Die gute Nachricht: Der Graue Star ist heilbar. Dank moderner Augenchirurgie kann die getrübte Linse heute sicher und präzise durch eine Kunstlinse ersetzt werden. In der Klinik Diakonissen Linz steht dabei nicht nur die Operation im Mittelpunkt, sondern die gesamte Betreuung vor, während und nach dem Eingriff. „Wir sind sieben Chirurgen in der Klinik. Die Besonderheit bei den Diakonissen ist, dass die Betreuung durch das gesamte OP-Team und bereits im Vorfeld extrem gut ist. Das Team ist hochmotiviert, proaktiv und geht auf die individuellen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten ein“, betont Dr. Peter Hammer. Zur Augenchirurgie der Klinik Diakonissen Linz gehören Dr. Manfred Dichtl, MBA, Dr. Herbert Großpötzl, Dr. Manuel Haider, Dr. Peter Hammer, Dr.in Marietheres Jirak, Dr. Paul Jirak, Dr.in Barbara Wienerroither und Dr. Nikolaus Wienerroither. Gemeinsam steht das Team für hohe Spezialisierung, große operative Erfahrung und eine enge kollegiale Zusammenarbeit.
Schleichende Symptome ernst nehmen
Der Graue Star, medizinisch Katarakt, ist eine Trübung der natürlichen Augenlinse. Betroffene bemerken oft zuerst nachlassende Kontraste, stärkere Blendempfindlichkeit oder unschärferes Sehen, etwa beim Erkennen von Verkehrsschildern. Im weiteren Verlauf kann ein typischer Grauschleier entstehen. Unbehandelt führt der Graue Star zur Erblindung. Die Ursachen sind vielfältig. Neben dem Alter können auch UV-Licht, Diabetes, Stoffwechselstörungen, Entzündungen, Verletzungen oder bestimmte Medikamente eine Rolle spielen.
Präzision und Erfahrung entscheiden
Die Diagnose erfolgt durch eine umfassende augenärztliche Untersuchung. Denn entscheidend ist nicht nur, ob eine Linsentrübung vorliegt, sondern auch, ob andere Augenerkrankungen die Sehleistung beeinflussen. Erst danach kann beurteilt werden, ob eine Operation sinnvoll und Erfolg versprechend ist. „Die Operation wirkt unkompliziert, weil die Forschungserrungenschaften und das Finetuning heute auf einem sehr hohen Niveau sind. Aber man darf sie nicht banalisieren“, betont Dr. Hammer. Moderne Technik, präzise Berechnungen und auch KI-gestützte Unterstützung bei speziellen Linsen helfen, für jede Patientin und jeden Patienten die bestmögliche Lösung zu finden. Dennoch bleibt Augenchirurgie eine Hochpräzisionsmedizin und Erfahrung ist dabei ein entscheidender Faktor.
Individuelle Medizin statt Standardlösung
Die Operation des Grauen Stars dauert meist nur etwa 15 Minuten, erfolgt in örtlicher Betäubung mit Tropfen und ist schmerzfrei. Dabei wird die getrübte Linse entfernt und durch eine individuell berechnete Kunstlinse ersetzt. Eine Naht ist in der Regel nicht notwendig. Gerade diese Individualisierung ist ein wesentlicher Unterschied. Moderne Linsen können nicht nur den Grauen Star behandeln, sondern unter bestimmten Voraussetzungen auch Alterssichtigkeit mitberücksichtigen. Für die PatientInnen bedeutet das, im Alltag weniger auf eine Brille angewiesen zu sein. Umso wichtiger ist eine sorgfältige persönliche Beratung. Die Kataraktoperation ist heute eine sehr sichere und standardisierte Methode. Trotzdem gilt: Jede Operation birgt Risiken. Komplikationen sind möglich, schwere Verläufe aber sehr selten. Umso wichtiger sind hohe Qualitätsstandards, eingespielte Abläufe und ein erfahrenes Team. „Je besser und erfahrener das Team und die Chirurgen sind, desto sicherer ist auch der Weg aus möglichen Komplikationen heraus“, erklärt das Team der Augenchirurgen unisono. Nach der Operation sind Augentropfen, Kontrolltermine und Schonung wesentlich für die Heilung. Eine Brillenanpassung ist meist nach vier bis sechs Wochen sinnvoll.
Gut betreut von der ersten Untersuchung bis zur Nachsorge
Nach der Operation verbessert sich das Sehen in den folgenden Tagen meist schrittweise. Ein Fremdkörpergefühl oder leichtes Kratzen kann anfangs auftreten, ebenso eine erhöhte Lichtempfindlichkeit. Wichtig ist, das Auge in der Heilungsphase nicht zu reiben, körperliche Anstrengung zu vermeiden und darauf zu achten, dass kein Wasser ins Auge gelangt. Die verordneten Augentropfen und die Kontrolltermine tragen wesentlich zu einer komplikationslosen Heilung bei. In manchen Fällen kann sich nach der Operation ein sogenannter Nachstar entwickeln. Dabei trübt sich nicht die eingesetzte Kunstlinse, sondern das Gewebe dahinter. Für Betroffene wirkt das Sehen dann wieder grauer und unschärfer. Aber dafür gibt es heute eine einfache Lösung. Der Nachstar kann in der Ordination mittels Laser schmerzlos und rasch behandelt werden. Bereits am nächsten Tag sind gewohnte Tätigkeiten wieder möglich. Für die Klinik Diakonissen Linz ist Augenchirurgie deshalb weit mehr als ein technischer Eingriff. Es geht um präzise Medizin, um Erfahrung, um individuelle Entscheidungen und um ein Team, das PatientInnen medizinisch wie menschlich sicher begleitet, oder, wie es Prim. Dr. Josef Macher, ärztlicher Leiter der Klinik Diakonissen, formuliert: „Ein wichtiger Faktor ist, dass die Leute mit Zufriedenheit rausgehen.“ Genau darin zeigt sich, was moderne Spitzenmedizin heute ausmacht.
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Tipp: „Mir zuliebe“, der Gesundheitspodcast der Klinik Diakonissen Linz widmet sich in Folge 7 exklusiv dem Thema Augenchirurgie.