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Verband der Privatkrankenanstalten Österreichs

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Damit jeder Schritt wieder leichter fällt: Fußchirurgie mit Präzision und Erfahrung in der Klinik Diakonissen Linz

Das Sprunggelenk ist klein, seine Bedeutung für unsere Mobilität aber enorm. In der Klinik Diakonissen Linz hat sich ein hoch qualifiziertes Team der Fußchirurgie auf Erkrankungen und Fehlstellungen vom Vorfuß bis zum Sprunggelenk spezialisiert. Besondere Expertise besteht bei künstlichen Sprunggelenken: Mit hoher Fallzahl, langjähriger Erfahrung und individuell im 3D-Druck gefertigten Zielschablonen zählt die Klinik hier zu den führenden Zentren Österreichs.
Gehen, Laufen, Stiegensteigen – solange der Fuß funktioniert, denken die wenigsten darüber nach, welche komplexe biomechanische Leistung er tagtäglich vollbringt. 28 Knochen sowie zahlreiche Gelenke und Bänder müssen präzise zusammenspielen. Eine Schlüsselrolle kommt dabei dem Sprunggelenk zu. Wird es durch einen Unfall, eine Fehlstellung oder eine fortgeschrittene Arthrose dauerhaft geschädigt, kann jeder Schritt zur Belastung werden. Genau hier liegt einer der besonderen Schwerpunkte der Sprunggelenkschirurgie an der Klinik Diakonissen Linz. Das Team vereint SpezialistInnen mit großer Erfahrung in der Behandlung komplexer Erkrankungen des Fußes. So beschäftigen sich Dr. Alexander Schwertner und Dr. Ákos Kynsburg intensiv mit der Sprunggelenkschirurgie.


Jeder Grad entscheidet!
Häufig steht am Beginn einer Sprunggelenksproblematik eine Verletzung, die sich in einer späteren Arthrose fortsetzt. Nach Brüchen, Bandverletzungen oder anderen Traumata können sich Veränderungen erst Jahre später bemerkbar machen. Entscheidend ist daher immer die individuelle Ausgangssituation und die Frage, welche Therapie für PatientInnen langfristig die beste ist.
Bei einer weit fortgeschrittenen Arthrose stehen grundsätzlich unterschiedliche Behandlungswege zur Verfügung. Eine Möglichkeit ist die Arthrodese, also die operative Versteifung des Sprunggelenks. Sie kann Schmerzen deutlich reduzieren und ist für bestimmte PatientInnen weiterhin eine wichtige und sinnvolle Therapieoption. Die Beweglichkeit des betroffenen Gelenks geht dadurch allerdings verloren.
Wo es die medizinischen Voraussetzungen erlauben, kann deshalb eine Sprunggelenksprothese eine Alternative sein. Höchste Präzision ist dabei unbedingt notwendig. Und hier ist man bei den ExpertInnen der Klinik Diakonissen Linz auf jeden Fall bestens aufgehoben. Rund um die Operation gewährleisten die Anästhesie und bei Bedarf die intensivmedizinische Versorgung außerdem eine lückenlose, hochmoderne Überwachung und Versorgung von PatientInnen.
Biomechanisch betrachtet befindet sich das Gelenk am Ende eines langen Hebelarms. Bereits geringe Abweichungen können sich beim Stehen und Gehen entsprechend stark auswirken. „Beim Sprunggelenk entscheiden tatsächlich Millimeter und Winkelgrade“, erklärt Dr. Alexander Schwertner. „Wenn man bedenkt, dass das Gelenk am Ende der gesamten Beinachse sitzt, versteht man, warum seine exakte Position so entscheidend ist. Eine kleine Abweichung kann sich bei jedem einzelnen Schritt bemerkbar machen.“


Individuelle Schablone aus dem 3D-Drucker
Gerade bei der Implantation eines künstlichen Sprunggelenks verbindet sich die Erfahrung der OperateurInnen in Linz mit moderner Technik. Vor dem Eingriff wird die individuelle Anatomie des Fußes exakt geplant. Eine darauf abgestimmte Zielschablone wird mittels 3D-Druck hergestellt. Sie berücksichtigt die orthopädischen Voraussetzungen des jeweiligen Beines und bezieht die Stellung von Hüfte, Knie und Fuß mit ein. So kann die Prothese möglichst exakt positioniert werden. Die Klinik setzt diese Technologie bereits bei der Implantation ihrer Sprunggelenksprothesen ein und ist damit österreichweit Vorreiter. „Das Sprunggelenk verzeiht Ungenauigkeiten weniger als manche größeren Gelenke“, so Dr. Ákos Kynsburg. „Die individuell angefertigte Schablone hilft dabei, die präoperative Planung im Operationssaal sehr präzise umzusetzen.“ Die Erfahrungen zeigen, wie wichtig diese Genauigkeit für das spätere Gangbild, das Abrollverhalten und die Schmerzfreiheit ist.


Nicht jeder Hallux muss gleich operiert werden
Diese Haltung prägt auch die Behandlung anderer Fußprobleme. Ein häufiges Beispiel ist der Hallux valgus, die Fehlstellung der Großzehe. Für die FußchirurgInnen steht dabei nicht allein die sichtbare Fehlstellung im Mittelpunkt. „Wir wollen verstehen, warum ein Hallux entstanden ist“, betont Schwertner. „Nur wenn wir die Ursache und die gesamte Statik des Fußes berücksichtigen, können wir so operieren, dass die Korrektur auch langfristig Bestand hat.“


Moderne Medizin braucht Zeit
So technisch anspruchsvoll moderne Fußchirurgie heute ist, für Dr. Schwertner und Dr. Kynsburg gehört ein anderer Faktor genauso zur Qualität einer Behandlung: Zeit. Zeit für eine genaue Untersuchung sowie Diagnose und vor allem dafür, PatientInnen zu erklären, welche Möglichkeiten sie haben. In der Klinik Diakonissen Linz werden PatientInnen vom Erstgespräch über die individuelle Therapieplanung bis zur Nachsorge von ihrem persönlich ausgewählten Facharzt begleitet.
Am Ende geht es in der Fußchirurgie schließlich um etwas sehr Alltägliches und gerade deshalb so Wertvolles: wieder möglichst selbstverständlich und schmerzfrei auf den eigenen Beinen durchs Leben gehen zu können.

Klinik Diakonissen Linz
linz.diakonissen.at
Tel.: +43 732 / 76 75-0
linz.diakonissen.at

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